Sprechapraxietherapie

Trotz Sprechapraxie Kontrolle über die eigenen Sprechbewegungen zurück gewinnen und wieder verständlicher werden.

Auch wenn es zahlreiche Gemeinsamkeiten gibt: Keine Sprechapraxie infolge eines Schlaganfalls oder eines anderen neurologischen Ereignisses gleicht zu 100% der anderen und erst recht nicht die Lebenssituation der Betroffenen. Daher orientiere ich mich in der Sprechapraxietherapie an den individuellen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen der Unterstützung suchenden Menschen.

Um herauszufinden, ob Sie selbst oder Ihr Angehöriger, beziehungsweise Ihre Angehörige oder auch Betroffene Ihrer Wohneinrichtung bei mir richtig sind, finden Sie auf dieser Seite Grundsätzliches zu meiner Arbeitsweise und formale Voraussetzungen für den Beginn einer Sprechapraxietherapie.

Grundsätzliche Herangehensweise in der Sprechapraxietherapie

Wenn es im Zuge eines Schlaganfalls oder eines anderen neurologischen Ereignisses infolge einer Sprechapraxie zu einem massiven Kontrollverlust über die eigene Aussprache kommt, ist das für die Betroffenen, aber auch für deren Angehörige oftmals eine schwerwiegende Herausforderung. Es stellen sich nicht nur körperliche Anstrengung, sondern auch unangenehme Gefühle ein.

Innerhalb einer logopädischen Sprechapraxietherapie kann es bei weniger ausgeprägten Symptomen sinnvoll sein, die Artikulationsbehandlung auf Silben- und Wortebene anzugehen, da Silben als Bausteine des Sprechens gelten und als Ganzes abgerufen werden.

Hingegen ist es bei einer schweren Variante notwendig, in der Sprechapraxietherapie wieder Zugang zu einzelnen Lauten herzustellen und dann so rasch wie möglich auf die Silben-, bzw. Wortebene zu wechseln.

In jedem Fall ist die Behandlung der Sprechapraxie direkt auf die Aussprache selbst gerichtet und orientiert sich an den individuellen Möglichkeiten, auch außerhalb der Therapie in alltagsrelevanten Schritten zu trainieren.